Opferprojekte für Weltmission

  • add Theodor-Schneller-Schule in Amman

    Die Theodor-Schneller-Schule in Jordanien ist ein Ort der Geborgenheit und des Friedens: Vom Kindergarten bis zur Berufsausbildung lernen Kinder unterschiedlicher Religionen dort gemeinsam. Die Mädchen und Jungen kommen zumeist aus schwierigen Verhältnissen. Von den rund 300 Kindern an der Schule lebt etwa ein Dritten im Internat. Seit 2010 werden verstärkt auch Mädchen in Kindergarten, Internat und Schule aufgenommen. Das Schulkonzept, das in seiner Region einzigartig ist, vermittelt Toleranz zwischen den Kulturen. Im täglichen Miteinander lernen die Kinder christlicher und muslimischer Herkunft, was es heißt, sich zu respektieren und in Frieden zusammenzuleben.
    In der Schule gilt das gleiche Konzept der ganzheitlichen Pädagogik: Das Schulteam ist überzeugt, dass sich auch die äußeren Bedingungen positiv auf Kinder und ihr Lernen auswirken. Deshalb wurden die ‚Räume an der Schule unlängst sukzessive renoviert, das Internat wurde mit neuen Möbeln ausgestattet. An der TSS gibt es auch einen erlebnispädagogischen Hochseilgarten, in dem die Kinder lernen, ihre Fähigkeiten und anderen Menschen zu vertrauen. Durch die neue Solaranlage wird kostengünstig Strom erzeugt. Nach dem Abschluss der Mittleren Reife beseht für die Kinder der TSS die Möglichkeit, eine Ausbildung zu absolvieren.
    Die Theodor-Schneller-Schule in Jordaneine führt die Arbeit des 1860 erbauten “Syrischen Waisenhauses“ in Jerusalem fort Der Gründer Johann Ludwig Schneller gab dort Kindern, die ihre Eltern im Konflikt zwischen Drusen und Christen verloren hatten, eine neue Heimat. Heute ist die Schule wichtige Bildungsstätte für christliche und muslimische Kinder. Durch Zuwendung und Bildung werden die Schulkinder zu Hoffnungsträgern für den Frieden in der Region.


  • add Schul- und Berufsausbildung für arme Kinder in Lima und Huanta

    In der 10-Milionen-Stadt Lima (Peru) leben Hunderttausende in ärmlichen Hüttensiedlungen am Stadtrand. Viele sind ohne festes Einkommen und mühen sich ab im täglichen Überlebenskampf. Kinder verwahrlosen und werden sich selbst überlassen.

    Im Hochland in Huanta nehmen viele Eltern ihre Kinder vorzeitig von der Schule. Sie werden als Arbeitskräfte auf den Feldern gebracht. In der Terrorzeit Ende der 1990er Jahre kamen in der Region über 70.000 Menschen zu Tode. Viele tragen die seelischen Verwundungen jener Zeit noch in sich. Viele Erwachsene sehen keine andere Möglichkeit, ihren Lebensunterhalt zu verdienen, als auf den illegalen Coca-Plantagen zu arbeiten.
    Die drei Kindertagesstätten und Schulen des Kinderwerkes in Lima und Huanta bieten 2.800 Kindern eine Chance, dem Teufelskreis der Armut zu entfliehen. Sie erhalten in Kindergarten, Primar- und Sekundarschule eine qualifizierte christliche Erziehung und Bildung. In den letzten drei Schuljahren werden sie als Mechaniker, Elektriker, Industrienäher, Bürokaufmann/-frau, Informatiker und Ernährungsfachleute ausgebildet.
    Das Kinderwerk Lima hilft ganzheitlich. Kinder bekommen Essen und werden medizinisch versorgt; lernschwache Kinder gezielt unterstützt. Psychologen und Sozialarbeiter helfen den Kindern und Eltern, ihre traumatischen Erfahrungen zu bewältigen. Sie werden eingeladen ihr Leben Jesus Christus anzuvertrauen. Sieben Schulpastoren bieten Gottesdienste, Gesprächsgruppen und Seelsorge an. Ganze Familien werden dadurch verändert.